Was ist denn bitte SpoSpiTo!?
Der 2. Jahrgang macht mit bei dem Projekt „SpoSpiTo-Bewegungs-Pass 2024“.
Warum haben wir uns dazu entschieden?
Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil das vermeintlich sicherer ist. Doch der Bring- und Holverkehr vor unserer Schule führt immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Vor allem die Situation „Am Weihbach“ ist morgens sehr unübersichtlich. Das Projekt ist eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob es auch ohne Auto geht.
Die Herausforderung
Jedes Kind erhält einen SpoSpiTo-Bewegungs-Pass. Für jeden Tag innerhalb des Projektzeitraums vom 11.03. bis 06.05.2024 (6 Wochen), an dem ein Kind den Weg (Hin- und Rückweg) zur Schule zu Fuß oder mit dem Tretroller zurückgelegt hat (gerne in Begleitung eines Elternteils), dürfen die Eltern eine Unterschrift in eine entsprechende Tabelle setzen. Für Buskinder gilt: Der Weg zur Bushaltestelle muss zu Fuß zurückgelegt werden. Das Rad fahren ist nur in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt, die die Kinder im 2. Schuljahr noch keine Radfahrübung abgelegt haben.
Ist die Tabelle mit 20 Unterschriften gefüllt, kann der SpoSpiTo-Bewegungs-Pass bei der Klassenleitung abgegeben werden. Dafür erhält jedes Kind eine SpoSpiTo-Urkunde!
Zusätzlich nehmen vollständig ausgefüllte Bewegungspässe (mit 20 Unterschriften) an einer großen Verlosung teil mit einem Gesamtwert von über 20.000,– Euro teil.
Der Nutzen
Für die Kinder hat es viele Vorteile, den Schulweg zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad zurückzulegen:
– Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschwächen und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Der Weg zur Grundschule eignet sich bestens als tägliche Trainingseinheit.
– Durch die Bewegung an der frischen Luft werden die Kinder wacher und ausgeglichener, wodurch sie konzentrierter durch ihren Alltag gehen.
– Die Kinder lernen frühzeitig mit den Herausforderungen des Straßenverkehrs umzugehen und gewinnen Sicherheit. Der Schulweg eignet sich ideal, um richtiges Verkehrsverhalten Schritt für Schritt zu trainieren – zuerst an der Hand der Eltern und später alleine oder mit Freundinnen und Freunden. Das ist wichtig, denn die Eltern können ihre Kinder zukünftig nicht immer auf allen Wegen begleiten.
– Auf dem Schulweg sammeln Kinder grundlegende Erfahrungen, die für ihre persönliche Entwicklung wichtig sind. Sie knüpfen soziale Kontakte, erforschen mit anderen Kindern die Umgebung und machen Entdeckungen in der Natur.
Kurz: Sie erkunden auf eigene Faust die Welt. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre Eigenverantwortung.
Auch die Eltern profitieren davon, wenn ihre Kinder selbstständiger werden. Der morgendliche Stress endet an der eigenen Haustür und sie sparen sich die Zeit für das Bringen und Holen. Wer will, darf seinen Sprössling aber natürlich zur Schule begleiten.
Wir als Schule sehen darüber hinaus den großen Vorteil, die gefährlichen Verkehrssituationen, die sich rund um die Wiehagenschule morgens und mittags abspielen, zu vermeiden.
Und nicht zuletzt leisten wir mit dem Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz und damit auch für die Zukunft unserer Kinder. Jeder Weg, der zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung.